Eine luftdichte Bauweise verhindert, dass Raumwärme unkontrolliert aus dem Gebäude entweichen kann. Die Wirkung der Dämmstoffe wird dadurch sichergestellt und Lüftungswärmeverluste werden minimiert. Fehlstellen und Spalten wirken wie Wärmebrücken und verschlechtern die U-Werte erheblich. Bei vorhandenen Lüftungsanlagen wird die Wärmerückgewinnung durch Fehlluft verschlechtert.
Durch Leckagen kann Luft unkontrolliert in die Wohnung dringen. Aus der Umgebung gelangen Pollen und Staub in den Wohnbereich. Gerüche und schlechte Luft können in die eigene Wohnung strömen. In Baustoffen können gesundheitsschädliche Stoffe enthalten sein, die durch eine luftdichte Schicht von der Wohnung abgeschirmt werden können. Durch Feuchteschäden entstandene Schimmelpilze werden durch Luftzirkulation in der Wohnung verteilt.
Eine luftdichte Gebäudehülle bedeutet für den Nutzer des Gebäudes einen erheblichen Komfortgewinn. Neben den hygienischen Aspekten ist Luftdichtheit auch eine Voraussetzung für eine gute Schalldämmung. Denn Schall kann sich über geringste Ritzen oder Spalten fortsetzen. Die Verhinderung von Zugerscheinungen und Kältezonen in der Wohnung durch Undichtigkeiten steigern den Komfort ebenfalls.
• DIN 4108 Teil 6
• DIN 4108 Teil 7
• DIN 1946 Teil 6
• DIN V18599 Teil 2
• EnEV
- jeweils die aktuell gültigen Ausgaben -
- Aktuelles zu Energieeinsparverordung aus Therorie und Praxis
www.enev-online.de
- Zertifizierung Bau e.V.
Zertifizierungsstelle des Zentralverbandes des Baugewerbes (ZDB)
www.zert-bau.de
- Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen
www.flib.de