Die Funktionsweise der Anlagen ist klassisch: Die außerhalb des Gebäudes
angesaugte Außenluft wird optional durch einen Luft- oder
Sole-Erdwärmeübertrager vorerwärmt und zur Lüftungsanlage geführt. Im
hocheffizienten Wärmetauscher nimmt die gefilterte Außenluft den größten
Teil der Wärmeenergie der verbrauchten Abluft auf, bevor sie über das
Luftverteilsystem in die einzelnen Räume eingebracht wird.
Überströmöffnungen oder ggf. gekürzte Türblätter sorgen für eine
zugfreie Strömung der Luft von den Wohnräumen zu den Funktionsräumen
(Ablufträumen). In den Ablufträumen wie Badezimmer, WC, Küche oder
Hauswirtschaftsraum wird die verbrauchte Luft abgeführt und über ein
separates Kanalsystem wieder zurück zum Gerät transportiert. Dort gibt
sie im Wärmetauscher ihre Wärmeenergie an die Zuluft ab, bevor sie dann
deutlich abgekühlt das Gebäude verlässt. Über einen Bypass kann der
Wärmeübertrager im Sommer umgangen werden. Gesteuert werden die
Lüftungsgeräte über eine einfach zu bedienende Regelung. Hier legen die
Benutzer den gewünschten Luftvolumenstrom und die Soll-Raumtemperatur
fest. Auch eine Reihe von Programmierungen wie z. B. tageszeitabhängige
Betriebsarten und Lüfterstufen können über das Bedienteil vorgenommen
werden.
Abb.1:
Funkstionsweise LTM zentra
Effizienz auf allen Ebenen
Damit die Lüftungsgeräte einen größtmöglichen Beitrag zur
Energieeffizienz des Gebäudes leisten, sind die Module auf allen Ebenen
optimiert:
Modernste, sparsame EC-Motorentechnik ermöglicht einen geringen
Stromverbrauch. Luftkanäle sind – wo sinnvoll – wärmegedämmt. Gedämmte
Gehäuse und dicht-schließende Anschlüsse sind eine
Selbstverständlichkeit. Und der Kanal-Gegenstromwärmeübertrager
ermöglicht eine Wärmerückgewinnung von bis zu 95 %.