Endenergie
Endenergie ist die Energie, die vom Verbraucher verwendet wird. In der Regel handelt es sich um Sekundärenergie, in Einzelfällen werden auch Primärenergien für die Endenergie verwendet.
Endenergiebedarf
Energiemenge, die zur Deckung des Jahres-Heizenergiebedarfs, des Trinkwasserwärmebedarfs sowie des Strombedarfs benötigt wird. Die Systemgrenze der Betrachtung ist die Gebäudehülle. Verluste für Umwandlung, Speicherung und Verteilung sind im Endenergiebedarf enthalten.
Energiebilanz
Summe aller Energiegewinne und -verluste eines Gebäudes.
Energieeffizienz
Effizienz ist das Verhältnis von Aufwand zum Nutzen. Die Energieeffizienz gibt an, wie wirksam eine Energiewandlungskette oder ein Gerät die hineingesteckte Energie umsetzt. Eine Kennzahl für die Energieeffizienz ist der Wirkungsgrad η. Er gibt das Verhältnis aus nutzbarer Energie und aufgewendeter Energie an. Sein Wert liegt zwischen 0 und 100 %.
Energieeinsparverordnung (EnEV)
Am 1. Oktober 2009 trat die neue Energieeinsparverordnung in Kraft. Sie löst die Vorgängerversionen aus 2007, 2004 und 2002 ab, in denen die frühere Wärmeschutzverordnung und die Heizanlagenverordnung zusammengefasst wurden. In der EnEV sind wichtige Punkte wie Gebäudedichtheit, Wärmebrücken, Mindestwärmeschutz, Nachrüstung von Heizanlagen, Energiebedarfsausweis, Energieverbrauchskennwerte, etc geregelt. Die EnEV mit ihren regelmäßigen Verschärfungen der Anforderungen ist das politische Instrument zur Erreichung der Klimaschutzziele im Gebäudesektor. Aktuell ist die EnEV 2012 in Vorbereitung, die vermutlich zum 1. Januar 2013 in Kraft tritt.
Energieträger
Energie in ihrer stofflichen Erscheinungsform, beispielsweise Elektrizität, Kohle, Gas, Heizöl usw. Energieträger = Primärenergie.
EnEV-Haus
Gebäude, das den gesetzlichen Mindestanforderungen gemäß jeweils aktueller Energieeinsparverordnung (EnEV ) genügt.
Erdwärmetauscher (Luft)
Er bildet eine Ergänzung zur zentralen Lüftungsanlage: Das Prinzip beruht auf der geothermischen Nutzung der einige Meter tiefen Bodenschichten. Durch die Vorerwärmung der Außenluft im Winter werden die Heizkosten reduziert, und der Wärmetauscher des Lüftungsgerätes wird vor dem Vereisen geschützt. Im Sommer wird die Temperatur der Außenluft durch den Erdwärmetauscher abgesenkt, wodurch ein gewisser Kühleffekt im Wohnraum entsteht. Als Material für Erdwärmetauscher kommen nur witterungsbeständige, ungiftige, korrosionssichere und dichte Werkstoffe mit glatten Rohrinnenseiten in Betracht.